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AIXTRON: Besuch des Forschungsministers Dr. Jürgen Rüttgers in Aachen

Im Rahmen einer vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie (BMBF) initiierten "Gründertour" hat Forschungsminister Dr. Jürgen Rüttgers heute die AIXTRON AG in Aachen besucht. Der Minister zeigte sich außerordentlich beeindruckt von der hocheffizienten Produktionsstätte für MOCVD-Anlagen zur Herstellung von Verbindungs-Halbleitern; AIXTRON ist Weltmarktführer in dieser Technologie.

Rüttgers wertete die Erfolgsgeschichte von AIXTRON als ein äußerst positives Beispiel für die gelungene Kooperation von Staat und Hochschule, um erfolgreiche Unternehmensgründungen im HighTech-Bereich zu fördern und der deutschen Industrie Spitzenpositionen im internationalen Technologiewettbewerb zu sichern. AIXTRON war 1983 als Spin-off von Mitarbeitern des Instituts für Halbleitertechnik der Rheinisch-Westfälischen-Technischen Hochschule Aachen (RWTH) gegründet worden – darunter der heutige AIXTRON-Vorstand Dr. Holger Jürgensen. 1986 erhielt das Aachener Unternehmen vom BMBF den Technologie-Transfer-Preis, 1988 den Innovationspreis der deutschen Wirtschaft.

AIXTRON kooperiert auch heute eng mit dem BMBF, und natürlich der RWTH, und zahlreichen staatlichen wie privaten Forschungseinrichtungen. So führt AIXTRON derzeit ein Drei-Jahres-BMBF-Forschungsprojekt zu blauen Lasern auf Gallium-Nitrid-Basis durch. Außerdem arbeitet das Unternehmen mit vier Forschungsinstituten im EG-Projekt "RAINBOW" zusammen, das auf den rasant wachsenden Markt für ultrahelle LEDs abzielt.

Nicht zuletzt dank der BMBF-Förderung hat es AIXTRON zum Weltmarktführer bei Anlagen zur Produktion von Verbindungs-Halbleitern gebracht. Zur Zeit liegt der Auftragsbestand der AIXTRON AG über 75 Millionen Mark. Für 1998 rechnet der Vorstand mit deutlich über 100 Millionen Mark Jahresumsatz. Zum Vergleich: 1985 bewegte sich der Jahresumsatz noch bei gut zwei Millionen Mark. Den damals zehn Mitarbeitern stehen nunmehr über 180 gegenüber; allein im 1. Halbjahr ´98 hat sich AIXTRON um 30 weitere Mitarbeiter verstärkt. So schafft eine langfristige RWTH Kooperation mit Aachener Technologieunternehmen Arbeitsplätze in der Technologie-Region Aachen – und weiteres Wachstum ist bei AIXTRON geplant: AIXTRON baut derzeit – wie beim Börsengang im letzten Herbst in Aussicht gestellt – seine Produktions-, Forschungs- und Service-kapazitäten am Stammsitz in Aachen-Laurensberg aus und hat am Technologiezentrum Herzogenrath ein Grundstück erworben, um Platz für weitere Expansion in den nächsten Jahren zu schaffen.

Der Bedarf ist gegeben: AIXTRON bedient mit seinen Anlagen weltweit die Hersteller von Produkten mit Verbindungs-Halbleitern als Schlüssel-element – von ultrahellen LEDs, über Handys und CD-/DVD-Player bis zu Solarzellen und Glasfaserkommunikation, um nur die wichtigsten Anwendungen zu nennen. Vor allem bei den LEDs darf Deutschland den Anschluß an diese eminent wichtige Zukunftstechnologie mit riesigem Absatzpotential nicht verpassen; andernfalls droht der Verlust zahlreicher Arbeitsplätze am Standort Deutschland. Beeindruckende LED-Displays sind derzeit in Aachen am Elisenbrunnen und beim CHIO im Einsatz und demonstrieren die bevorstehende Revolution in der Beleuchtungstechnik eindrucksvoll.

Damit sich auch andere innovative Unternehmensgründer ähnlich wie AIXTRON internationale Spitzenpositionen erobern können, wird die Bundesregierung den Etat für Forschung und Bildung 1999 um eine halbe Milliarde Mark aufstocken – Mittel, die hauptsächlich an innovative kleine und mittlere Unternehmen fließen sollen.


Für weitere Informationen:

Dr. Claus Ehrenbeck
Investor Relations Manager
AIXTRON AG
Kackertstr. 15-17
52072 Aachen
Germany
Tel: 49 241 8909-444
Fax: 49 241 8909-445
E-mail: invest@aixtron.com

© AIXTRON AG August 1998


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