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!!! Press Release
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AIXTRON als
neuer Partner in IMEC's High-k/Metal - Forschungsprogramm
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Aachen
/ Leuven, 11. März, 2004 - Der deutsche Halbleiteranlagen-Hersteller AIXTRON
AG freut sich mitteilen zu können, dass er eine Mehrkammer Atomic Vapor
Deposition (AVD ) - Tricent -Anlage
für zukünftige CMOS Transistoranwendungen in IMEC's (Belgien) Reinraum
für 300 mm Wafer installieren wird. Gleichzeitig wird AIXTRON damit neuer
Kooperationspartner in IMEC's sub-45 Nanometer (nm) Forschungsprojekt.
Prozesstechnologien
für zukünftige sub-45 nm Halbleiterbauelementstrukturen erfordern innovative
Depositionsmethoden, um auch in Zukunft an vorderster Front der Halbleitertechnologien
stehen zu können. Dies gilt im Besonderen für das Herzstück des Transistors
- die Transistor-Gate-Schichtstruktur, im Bereich derer derzeit die meisten
führenden Halbleiterhersteller enormen Forschungsaufwand betreiben, um
die Grenzen der ständig fortschreitenden Miniaturisierung zu überschreiten.
IMEC's
sub-45 nm Kooperationsprogramm im Bereich neuer high-k Dielektrika und
metallischer Transistorgate-Elektroden adressiert gezielt Technologien,
die dem heutigen Stand der IC-Produktion zwei oder drei Generationen voraus
sind.
In
diesem Zusammenhang freuen wir uns mitteilen zu können, dass AIXTRON eine
dreijährige Forschungskooperation mit IMEC vereinbart hat. Die Arbeiten
konzentrieren sich dabei auf Schichtabscheidungen mittels Atomic Vapor
Deposition (AVD ) neuer
high-k Dielektrika und Metall-Gate Elektroden für innovative Transistorkonzepte.
Innerhalb
dieser Forschungsarbeiten werden sowohl Metall-Gate-Strukturen auf Basis
eines einzigen Metalls als auch Metall-Gate Strukturen auf Basis zweier
verschiedener Elektrodenmaterialien untersucht.
Diese
neue Partnerschaft bildet einen integralen und zentralen Teil der IMEC
sub-45 nm Technologie-Entwicklung, welche in sehr enger Kooperation mit
weltweit führenden Halbleiterherstellern durchgeführt wird.
Wichtige
Meilensteine des gemeinsamen Projektes auf dem Gebiet der high-k Dielektrika
und Metall-Gate Entwicklungen beinhalten:
- Die Implementierung
von mehrkomponenten high-k Dielektrika mit Standard Polysilizium
Gate Elektroden in planaren Bauelementstrukturen mit dem Ziel äquivalente
SiO
Schichtdicken
(EOTs) im Bereich von 1-1.5 nm zu realisieren.
- Die Entwicklung
alternativer mehrkomponenten Metalloxidverbindungen mit Dielektrizitätszahlen
im Bereich von k~25-50 für EOTs bis 0.5 nm.
- Die Entwicklung
optimierter Metallschichten für Einzel- oder Doppel-Metall-Transistor-Gate
Anwendungen in hochintegrierten Bauelementen.
- Die Untersuchung
physikalischer Grenzen bei der Skalierung planarer CMOS - Bauelemente
mit Metall-Elektroden bei 20 nm Gate-Länge und EOT-Werten
bis 0.5 nm.
- Die Abscheidung
innovativer high-k Dielektrika und metallischen Gate-Elektroden
auf Germanium - Substraten.
Im
Rahmen dieses Projektes wird AIXTRON eine 200/300 mm CMOS
Tricent
Cluster Anlage in IMEC's neuer 300 mm Linie installieren.
Diese Anlage wurde von AIXTRON speziell für die Anforderungen der sub-70
nm Halbleitertechnologie entwickelt. Teil dieser Cluster-Anlage
ist ein Atomic Vapor Depositionsmodul (AVD )
für die Abscheidung von isolierenden Gate-Dielektrika wie z. B. HfSixOy
sowie ein AVD
Modul für die Abscheidung innovativer Gate-Elektrodenmaterialien wie Ru,
TiN und Ta(Si)N.
AIXTRON's
patentgeschützte AVD -Technologie
ermöglicht eine atomare Schichtdickenkontrolle bei gleichzeitig hoher
Schichtwachstumsrate. Die AVD -Technologie
basiert auf dem TriJet -Prinzip,
der gepulsten Injektion von Ausgangssubstanzen. Dieses geschützte Verfahren
ermöglicht die simultane Injektion unterschiedlicher Ausgangsubstanzen
mit unerreichter Kontrolle der Zusammensetzung bei der Schichtabscheidung
von multi-komponenten Materialien.
Weiterhin
wird ein RTA- (Rapid Thermal Annealing) Modul Teil der Clusteranlage sein,
welches ausgestattet mit Plasma-Nitridierungs- und Oxidationsmöglichkeiten,
flexible Substrat Vor- und Nachbehandlung zur Grenzflächenstabilisierung
zwischen den einzelnen Schichtdepositionsschritten ermöglicht.
"AIXTRON's
flexible MOCVD-Technologie eröffnet eine umfassende Evaluierung verschiedenster
Material-Kandidaten, um unsere Forschungsaktivitäten im Bereich der high-k
Dielektrika und Metall-Gate Anwendungen nach vorne zu bringen," äußert
Prof. Gilbert Declerck, Präsident und CEO von IMEC. "Die zwanzigjährige
Erfahrung im Bereich der Anlagen- und Prozesstechnologie im III/V Verbindungshalbleitermarkt,
die AIXTRON zusätzlich einbringt, qualifiziert AIXTRON damit als Schlüsselpartner
in IMEC's Forschungsprogramm Germanium-basierender CMOS Bauelemente. Wir
erachten diese Kooperation als einen ersten Schritt in Richtung einer
ausgedehnten Kooperation im Bereich von Germanium-Bauelementen, in dem
die profunde Expertise bei der Deposition von III/V-Verbindungshalbleitern
absolut essentiell ist."
"Dieses
Forschungsabkommen repräsentiert einen wichtigen Schritt in Richtung einer
weiteren Stärkung von AIXTRON's Position, neue Schlüsseltechnologien im
Bereich der Schichtabscheidung für zukünftige Halbleiteranwendungen liefern
zu können. Durch die Partnerschaft mit IMEC, einer der führenden Forschungseinrichtungen
dieser Industrie, wird AIXTRON an der vordersten Front grenzreichender
MOCVD Prozess Technologie verbleiben - dieses aufbauend auf unsere zwanzigjährige
Erfahrung im Bereich von Technologie-Lösungen für komplexe Materialien
der High-Tech-Industrie. Die Professionalität und die technische Kompetenz
des IMEC-Teams hat uns sehr beeindruckt, und wir freuen uns darauf, unser
Wissen und unsere Erfahrung gemeinsam zu nutzen, um vereint Lösungen für
Problemstellungen zu entwickeln, die diese neuen Materialien an uns stellen.
Das Forschungsvorhaben wird ein weiterer komplementärer Baustein unserer
high-k Entwicklungsaktivitäten sein, die im Rahmen des MEDEA T207 Projektes
bei STMicroelectronics derzeit in Crolles (Frankreich) durchgeführt werden,"
sagt Tim McEntee, Vorstand Semiconductor Equipment, AIXTRON AG.
Über
die Autoren:
IMEC
IMEC ist ein weltweit führendes, unabhängiges Forschungszentrum speziell
fokussiert auf Nanoelektronik und Nanotechnologie. IMECs Forschungsarbeiten
konzentrieren sich auf integrierte Halbleiterbauelemente der nächsten
Generation sowie Schlüsseltechnologien für künstliche Intelligenz. Mit
seinen Arbeiten schlägt IMEC eine Brücke zwischen konventioneller Grundlagenforschung
an Universitäten und der Technologie-Entwicklung in der Industrie. Die
einzigartige Balance zwischen Prozess und System Know-How, IP Portfolio,
State of the Art Infrastruktur sowie einem engen Netzwerk von industriellen
Partnern, Universitäten and Froschungeinrichtungen weltweit, positioniert
IMEC in eine exzellente Ausgangsposition als Schlüsselpartner für gemeinsame
Entwicklungen und Weiterentwicklungen von Technologien zukünftiger Systeme.
IMEC's Hauptsitz ist in Leuven, Belgien mit Representanzen in den Vereinigten
Staaten, China und Japan. Mit mehr als 1300 Mitarbeiten inklusive 380
industriellen Delegierten und Gastwissenschaftlern erzielte IMEC in 2003
einen Umsatz von EUR 145 Mio. Weitere Informationen über IMEC finden Sie
unter www.imec.be.
AIXTRON
AG
AIXTRON (FSE: AIX; ISIN DE0005066203) ist im Prime Standard sowie Tec-DAX
der Deutschen Börse gelistet und im Dow Jones Sustainability Index World
und dem MSCI World Index vertreten. AIXTRON ist, wie von einem unabhängigen
Marktforschungsinstitut ermittelt, der weltweit führende Anbieter von
Anlagen zur Herstellung epitaktischer Halbleitermaterialien. AIXTRONs
Anlagen werden von einem breit gefächerten Kundenkreis weltweit genutzt,
um Hochleistungsbauelemente wie bspw. LEDs, Laser, VCSELs, Detektoren,
HBTs, PHEMTs und MESFETs herzustellen. Diese Bauelemente werden in Glasfaser-Kommunikationsnetzen,
in der mobilen Datenübertragung, in der optischen Datenspeicherung, in
der Beleuchtungs-, Signal und Lichttechnik, sowie in einer Reihe von anderen
High-Tech Anwendungen eingesetzt. Nachdem sich AIXTRON in der Vergangenheit
hauptsächlich auf Verbindungshalbleiter-Anwendungen konzentrierte, erweitert
es heute sein Produkt- Portfolio auch auf Schlüsseltechnologien im Bereich
innovativer Materialien für zukünftige Halbleiteranwendungen. Bis zum
heutigen Zeitpunkt hat AIXTRON mehr als 800 Anlagen weltweit installiert.
Die AIXTRON AG (FSE: AIX ISIN DE0005066203) ist im Prime Standard sowie
Tec-DAX der Deutschen Börse gelistet und MSCI World Index vertreten.
For further information please contact:
Investor
Relations and Corporate Communications
AIXTRON AG
Kackertstr. 15 - 17
D-52072 Aachen, Germany
Phone:+49 241 8909 444
Fax: +49 241 8909 445
E-mail: invest@aixtron.com |
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