Wir bringen Moleküle groß raus.

Die organische Leuchtdiode bringt große Flächen zum Leuchten.

Warum die nächsten zwei Jahre besonders spannend werden.

Können wir in zwei Minuten eine Fläche von sechs Quadratmetern gleichförmig mit organischen Materialien beschichten? Wir sagen: Ja.

In OLED-Fernsehern leuchten acht Millionen organische Bildpunkte. Nur zwei Minuten würde eine Anlage von AIXTRON benötigen, um eine Fläche von etwa sechs Quadratmetern mit organischen Materialien zu beschichten. Auf dieser Fläche  könnte ein Kunde  sechs OLED-Fernseher herstellen.

Die organische Leuchtschicht - Kernstück eines neuartigen Leuchtprinzips

Organische Leuchtdioden (OLEDs) sind extrem leicht, verbrauchen wenig Energie und liefern brillante Farben und Kontraste. In einigen Produkten sind sie bereits verbaut: in Autoradios, Handy- und Kamera-Displays oder MP3-Playern. Erste OLED-Fernsehgeräte - gerade und gebogen (curved TVs) - mit einer Bildschirmtiefe von nur 3 mm sind kommerziell erhältlich. Geforscht wird derzeit noch  am elektronischen Papier und an der leuchtenden Tapete, die ihre Farbe auf Wunsch ändert und gleichzeitig als Bildschirm dient.

Video Organic Demo Cluster (OEC 200)

Eine organische Schicht ist 500 Millionstel Millimeter „dick“.

Wie ist das möglich? Es liegt an den Materialien, aus denen sie hergestellt werden. Die Dicke einer organischen Schicht beträgt nur 500 Nanometer, das sind 500 Milliardstel Meter oder 500 Millionstel Millimeter. Das ist das Hundertstel von einem menschlichen Haar - und das mit einer extremen Genauigkeit über die gesamte Fläche.  Bei angelegter elektrischer Spannung entwickeln diese Schichten eine sehr hohe Leuchtkraft.

Small Molecules: Wir beherrschen das Aufdampfen von Molekülen.

Mit der Entwicklung von Materialien zur Herstellung organischer Leuchtdioden steht für AIXTRON eine Technik am Start, die große Flächen zum Leuchten bringt. Dabei setzen wir  auf die Verdampfung von sogenannten Small Molecules (Kleinmolekülmaterialien).

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© Philips Lumiblade